Die Weissmieshütten thronen auf dem Geländerücken über dem Skigebiet Hohsaas mitten im grosszügigen Wander- und Klettergebiet unterhalb des Weissmies. Die nun vorgesehene zweite Erweiterung der Haupthütte schmiegt sich kompakt hangaufwärts an das bestehende Volumen an und setzt die bestehende Baustruktur fort. In der Walliser Mischbauweise, die auch in der alten Hütte erkennbar ist, wird das bestehende Volumen in der Tradition weiter gebaut. Das Gesicht des Ensembles zum Tal hin wird dabei nur schwach sichtbar beeinflusst, gleichzeitig schafft die Erweiterung eine Aufwertung durch eine geschützte Zugangssituation und spannt rückwärtig einen Erschliessungshof zwischen den beiden Bauten auf.
Die äussere Materialstimmung setzt sich im Innenraum fort. Die Aussenwände in Stein die neu auch im Inneren sichtbar werden, schaffen zusammen mit der Kombination zweier unterschiedlicher Holzarten eine natürliche Stimmung. Wandverkleidungen in Tannenholz werden mit warmrötlichen Buchenholzabschlüssen und Bänken kombiniert und erzeugen eine warme und gemütliche Atmosphäre. 
1. Rang im Projektwettbewerb 2023
Weiterbearbeitung und Realisierung 2023 – 2026
Arbeitsgemeinschaft mit Carol Hutmacher Architektur GmbH
Bauherrschaft: SAC Sektion Olten
Visualisierungen: Ovi Images
Modellbilder: Tom Eichenberger Architekturmodellbau in Bern
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